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  Elementale
 



Gedankenwesen (Elementale)

Der Mensch lässt es zu, dass er zur Marionette seiner eigenen und selbst geschaffenen Gedanken und Gefühle wird. Der Grund ist, dass er ein Opfer der Illusion geworden ist, diese, seine Persönlichkeit sei sein Wesen.

Tatsache ist aber, dass wir alle zwar eine Persönlichkeit HABEN, sie aber nicht SIND! Die scheinbare Macht der Gedankenwesen ist nur so lange da, wie der Mensch noch in der Identifikation mit dem Ego verharrt. Sie löst sich in Luft auf, wenn Erwachen geschieht. Dann wird erkannt, dass all das keine Wirklichkeit hat. So lange man sich getrennt glaubt und nach Befreiung sucht, ist es vorteilhaft, sich über diese Vorgänge bewusst zu werden und sie im Innesein genau zu beobachten. Gedanken und Gefühle machen die Persönlichkeit jedes Menschen aus und beeinflussen sein Leben und Schicksal.

Materielle Wünsche, ausgeprägte Neigungen und Begabungen, Zwangshandlungen und Süchte, Unfähigkeiten und Ängste, - die gesamte Psyche, der Denk- und Gefühlsapparat wird geprägt von Meinungen, Urteilen, Sehnsüchten und Wünschen. Gedanken und Gefühle haben Kraft und wirken sich aus. Da der Mensch von der falschen Annahme ausgeht, getrennt und einzeln zu sein, und zu Anderen erst in "Beziehung" treten zu müssen, reagiert er mit allerlei Sehnsüchten und Unzfriedenheiten - aus denen fehlgeleitete Handlungen resultieren. So lange man in der Vorstellung dieser Getrennheit gefangen ist, sollte man beobachten, was für Gedanken und Gefühle man erzeugt und dann als Keime von Geschehnissen und meistens Leiden in die Welt setzt. Daher ist nicht gleichgültig, was und wie ein Mensch denkt und fühlt. Daskalos, ein Heiler und Weisheitslehrer aus Zypern, nannte diese Gedankenwesen "Elementale". Er beschrieb es in etwa so:

Wer intensiv etwas denkt oder wünscht und sich davon eine bildhafte Vorstellung schafft, erzeugt ein Gedankenwesen. Die zeitlich ausgedehnte Konzentration darauf gibt zusätzlich Energie hinein. Und je öfter und intensiver diese Vorstellung genährt wird, umso größer, stärker und mächtiger wird es. Man kann sich das wie eine Seifenblase oder einen Luftballon vorstellen, der unsere Vorstellung enthält. Sie verlässt uns gewissermaßen, wenn der Gedanke losgelassen wird und kehrt immer wieder zurück, um weiter genährt zu werden. Und schon drängt sich wieder die Vorstellung auf, die man selbst geschaffen hat, und fordert Tribut in Form von Aufmerksamkeit. So entstehen Gewohnheiten, Süchte, Abhängigkeiten, Zwänge und Ängste.

Es beginnt mit einem kleinen Gedanken, dem man die Tür öffnet, den man wälzt, nährt und füttert. So kann er groß und stark werden und den Betreffenden schließlich lenken, anstatt von ihm gelenkt zu werden. Die Rollen von Herrn und Knecht können sich im Falle von Süchten also umkehren. Natürlich denkt jeder Mensch, der das hört, die Lösung sei, gegen seine Gedankenwesen anzukämpfen, denn man will sie ja oftmals gerne los werden. Das Problem dabei ist, dass das Kämpfen wiederum die Gedankenwesen stärkt, denn so bekommen sie zwar negative, aber dennoch reichlich Aufmerksamkeit und Zuwendung. Die bessere Methode ist Ignorieren.

Man sagt: "Geht mich nichts an." oder: "Bin ich nicht". Gedankenwesen, insbesondere, wenn sie sich zur Sucht verfestigt haben, kommen meistens unvermittelt, als Impuls. Hier ist der Beobachter gefordert, auch Impulse nur anzuschauen und nicht sofort und spontan Folge zu leisten, sondern inne zu halten und das Entstehen und Vergehen des Impulses anzuschaun. Das ist ein möglicher Weg, Süchte aufzulösen, die sich noch nicht im Körper verfestigt haben, und generell freier zu werden. Man macht sich also zum Beobachter des Ganzen - jedoch ohne Wertung und ohne innere Beteiligung. In dieser Beobachtung wird eigentlich schon bewusst, dass wir gespalten sind in Zwei, Einen der denkt und fühlt und Einen, der beobachtet.

Der Denker, der sich für ein "Ich" hält, hat keine Wirklichkeit, keine Substanz, er ist schlichtweg eingebildet, und mit ihm alle seine Gedankenschöpfungen. Doch das können wir noch nicht sehen. Das Ich ist unser größtes und stärkstes Gedankenwesen. Erst die Illusion, dieses Ich zu sein,erzeugt die scheinbare Trennung vom Göttlichen, und damit von uns selbst. Vivekananda hat auf seine persönliche Art und Weise das Wesen der Gedanken beschrieben. Und diesen Textausschnitt aus dem Buch "Karma-Yoga und Bhakti-Yoga" möchte ich hier zur Verfügung stellen: "Um ein Bild aus der Physik zu nehmen, können wir sagen: Unser Gemüt ist bei Ausführung einer bestimmten Handlung in einem bestimmten Vibrationsstadium. Alle Gemüter, die sich in der gleichen Verfassung befinden, haben die Tendenz, von dem unseren beeinflusst zu werden.

Es ist allgemein bekannt, dass mehrere gleich gestimmte Instrumente in einem Raum mitschwingen, wenn eines davon angeschlagen wird. Ebeneso werden alle Gemüter, die, wenn man so sagen darf, in der gleichen Spannung sind, vom gleichen Gedanken beeindruckt. Natürlich ist der Einfluss des Gedankens nicht imer gleich stark - Entfernung und viele andere Ursachen spielen da eine Rolle -, aber das Gemüt steht diesen Einflüssen immer offen. Begeht zum Beispiel jemand eine böse Tat, so befindet sich sein Gemüt in einem bestimmten Schhwingungszustand, und die Möglichkeit ist gegeben, dass alle Gemüter in der ganzen Welt, die sich im gleichen Zustand befinden, die Schwingungen seines Gemütes aufnehmen. Genauso geht es natürlich mit der guten Tat. Das Ausmaß der Macht, die ein Gemüt auf das andere ausübt, hängt von der Stärke der jeweiligen Spannung ab, mit der eine Tat begangen oder ein Gedanken gedacht wird. Wenn wir diesen Vergleich fortführen, so können wir sagen, dass die Wellen unserer Gedanken wie die Lichtwellen, die Tausende von Jahren wandern, ehe sie auf ein empfangendes Auge treffen, ebenfalls vielleicht lange Zeit benötigen, ehe sie dorthin finden, wo eine gleiche Schwingung besteht. Es ist deshalb durchaus möglich, dass unsere Atmosphäre angefüllt ist von solchen Gedankenschwingungen, sowohl guten wie bösen. Jeder Gedanke, den ein Gehirn versendet, schwingt gleichsam hinaus, bis der dort auftrifft, wo er empfangen werden kann.

Jedes Gemüt, das dem Empfang solcher Impulse offen steht, kann sie augenblicklich aufnehmen. Wenn also ein Mensch eine böse Tat begeht, so hat er sein Gemüt in einen gewissen Spannungszustand versetzt, und alle Wellen, die mit diesem Spannungszustand überein stimmen und die sich gleichsam bereits in de Atmosphäre befinden, mühen sich eifrig, in sein Gemüt zu dringen. Das ist der Grund, warum der Übeltäter für gewöhnlich Böses zu Bösem fügen muss. Sein Wirken wird von diesem Zustrom verstärkt. Das gleiche geschieht dem, der Gutes tut. Er öffnet sich allen guten Wellen, und seine Neigung zum Guten wird dadurch noch größer.

Daher setzen wir uns, wenn wir Böses tun, einer doppelten Gefahr aus. Erstens öffnen wir uns allen Einflüssen, die uns umgeben, und zweitens bringen wir Übles hervor, das wiederum andere beeinflust, wenn auch vielleicht erst Hunderte von Jahren später. Durch die böse Tat schädigen wir also gleichzeitig uns und unsere Mitmenschen. Wie alle anderen Kräfte im Menschen, wird auch die Macht zum Guten wie zum Bösen von außen gespeist. " - Vivekananda -


 
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